Die Geschichte von TIL hat im Kindesalter begonnen und sich 2018 zum vielversprechenden Anfang einer ausgewachsenen Rock-Karriere gemausert. Eine Erfolgsstory, die sich die Jungs hart erarbeitet haben: Aus den drei Schülern, die ein Konzert an ihrer Schule auf die Beine stellen wollten, wurden Vollblutmusiker, die mit jeder Menge Talent, riesigem persönlichen Einsatz und diversen Blasen an den Händen erst kürzlich über 18 Monate und unglaubliche 250 pan-europäische Shows die größte Schultour der Welt absolviert haben. Die Früchte ernten TIL jetzt vollkommen verdient: Nachdem im Herbst TILs Debütsingle erschienen ist, meldet der Track über 160.000 Views auf YouTube, ihre Instagram-Accounts sind in kürzester Zeit um das 10-fache explodiert und auf Musical.ly-Nachfolger Tik Tok hat das Trio in nur neun Monaten weit über 600.000 neue Fans hinzugewonnen und wurde zu „European Ambassadors“ der Plattform gewählt.

Wenn jetzt die neue Single von Dennis (Gesang, Gitarre), Jona (Drums) und Eniz (Bass, Backings) veröffentlicht wird, haben TIL einen musikalischen Welpenschutz also längst nicht mehr nötig – zumal die Jungs inzwischen Anfang 20 sind und nicht mehr grün hinter den Amps. Im Gegenteil: Mit bemerkenswerter Ernsthaftigkeit und deutlicher Songwriting-Erfahrung beleuchten TIL auf „ME HATE YOU“ ein eher erwachsenes Thema: Wie kann es passieren, dass zwischen zwei Menschen aus Liebe Hass wird? „Der Song beschreibt, was ich selbst erlebt habe. Ich habe an einer Beziehung festgehalten, von der ich mir irgendwann eingestehen musste, dass sie nur eine schöne Illusion war. Ein Fake, der dazu geführt hat, dass meine Liebe in totale Ablehnung umgeschlagen ist – den Schmerz darüber lasse ich in dem Song genauso raus, wie die Stärke die man gewinnt, wenn man endlich darüber hinwegkommt“, erklärt Dennis umwerfend ehrlich.

Aber nicht nur die Lyrics von „ME HATE YOU“ beweisen, wie sehr sich die Band entwickelt hat, sondern auch die Produktion steht aktuellen internationalen Releases in keiner Weise nach. Mit einer hochmodernen Fusion aufgeräumter Rockelemente mit geschmeidigen Beats und überraschenden Vocal-Layerings gelingt TIL ein Track, der ungeniert Genres kreuzt und sich weder live noch im Airplay zu verstecken braucht. Sogar wenn mit der aufregenden Rap-Einlage der Trap/R’n’B/Pop-Newcomerin SINAA gleich mehrere Einflüsse dazukommen, hört man klar raus, dass TIL inzwischen einen eigenen Sound haben und beste Karten, mit ihren Songs locker zwei Generationen auf einmal um den Finger zu wickeln.